Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) – teilweise auch im Zusammenhang mit dem sogenannten „Gebäudemodernisierungsgesetz“ (GMG) diskutiert – wird weiterhin facettenreich und teils kontrovers betrachtet. Trotz aller Unsicherheiten ist jedoch absehbar, dass Energie- und CO₂-Kosten weiter steigen werden.
Dies liegt nicht allein an den reinen Beschaffungskosten für Strom, Erdgas, Heizöl, Fernwärme und andere Energieträger. Maßgeblich sind insbesondere die zunehmenden Netzinvestitionen, die über steigende Netzentgelte oder andere Preisbestandteile – beispielsweise bei der Fernwärme – an die Endverbraucher weitergegeben werden.
Viele Eigentümerinnen und Eigentümer stehen daher vor zentralen Fragen:
Ist das eigene Gebäude für den Betrieb einer Wärmepumpe geeignet?
Oder stellt der Anschluss an die Fernwärme langfristig die wirtschaftlichere Lösung dar?
Auch die kommunale Wärmeplanung bietet derzeit noch keine verlässliche Orientierung, ob und wann Fernwärme im Rahmen geplanter Netzerweiterungen in bislang nicht versorgten Straßenzügen – etwa in Berlin – tatsächlich verfügbar sein wird.
Unsere Untersuchungen im Rahmen des Gebäude-Checks greifen genau diese Fragestellungen auf und beziehen dabei sowohl die technische Eignung des Gebäudes als auch die Potenziale der Gebäudehülle mit ein.
Ziel einer nachhaltigen Immobiliensanierung sollte stets die möglichst weitgehende Reduktion von Energie- und Betriebskosten sein. Denn die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird, ist die effizienteste Form der Einsparung – mit einem besonders wirksamen Hebel zur Senkung von Energie- und CO₂-Kosten.
